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Das Leben als Mama I

Ich möchte unter Rubrik Familylife mit einem Thema,in mehreren Abschnitten, starten, dass sich mit den Gefühlen, Erfahrungen einer Mama auseinandersetzt. Wie es sich anfühlt, was sich alles dadurch verändert hat, wie man den Alltag meistert und wie so die Gefühlswelt einer jungen Mama aussehen kann. 

 

Beginnen wir am Anfang. Die Schwangerschaft. 

In unserem Fall, war es kein steiniger Weg um schwanger zu werden. Aber mit Beginn der Schwangerschaft hat es eigentlich dann sofort angefangen, mühsam zu werden. Meine Gynäkologen vermutete aufgrund der Ergebnisse einer Blutuntersuchung, dass ich eventuell eine Schilddrüsenerkrankung haben könnte, die sich durchaus sehr negativ auf die Schwangerschaft auswirken könnte. Der Fötus würde unter Umständen nicht genug Hormone bekommen und es käme eventuell zu einem Verlust. Gut, also die Ende der Geschichte, ich musste die ganze Schwangerschaft hindurch alle 6 Wochen zu Kontrolle und mg meiner Medikamente an die fortschreitende Schwangerschaft anpassen. Erste Aufregung mal soweit verdaut kam schon die Nächste. 

Toxoplasmose! Ich kann euch nur raten, euch vielleicht testen zu lassen, bevor ihr schwanger werdet, dann habt ihr zu 100% Gewissheit, ob ihr den Virus in euch tragt oder nicht. Bei mir war es so, dass ich einen schlechten Befund hatte und man zuerst nicht gewusst hat, ob es sich um eine latente (alte) Infektion handelt oder ob ich mich frisch mit dem Erreger angesteckt habe. Das hätte unter Umständen zu Folge gehabt, dass unser Sohn diverse Behinderungen hätte davon tragen können (Wasserkopf, Blindheit etc.). Wir waren echt fertig und am Boden zerstört im ersten Moment. Ich musste dann weiter zu einem Spezialisten an das Wiener Allgemeine Krankenhaus, der dies genauer untersuchen konnte, als ein normales Labor. Nach ein paar Tagen, die wir wie in Trance verbracht haben, kam aber zum Glück die erlösende Nachricht, ich war bereits vor der Schwangerschaft infiziert, was bedeutet, das Baby hat nichts zu befürchten. Nur frische Infektionen sind sehr gefährlich! Das war ca. um die 20. SSW herum. 

Die restlichen Wochen vergingen dann eigentlich mehr oder weniger ruhig, bis auf 1-2 ungeplante Besuche in der Notaufnahme, wegen undefinierbaren Schmerzen, die sich aber als nicht gravierend oder gefährlich herausgestellt haben. 

Mein körperlicher Zustand sonst, war eigentlich recht gut. Ich hatte nie mit Wassereinlagerungen oder Rückenschmerzen zu kämpfen, zum Glück, denn für mich hatte es ohnehin schon genug Aufregungen gegeben. 

Am 16.08.2017 kam dann unser nach einer aufregenden Geburt zu Welt. 

Wie es mir dabei erging und was mir alles so passiert ist, erzähle ich euch beim nächsten Mal!

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